Projekt Frankental

Lehrveranstaltung der Studiengänge HF Fotografie und Kunst, HS 2017/2018, F+F Schule für Kunst & Design Zürich / Goran Galić, Gian-Reto Gredig, Silvia Popp


Das Zürcher Quartier Frankental wird auf Einladung des GZ Höngg/Rütihof mit öffentlichen Interventionen bespielt. Unterschiedliche Anspruchsgruppen stellen Fragen nach Zugänglichkeiten, Eigentum und Handlungsmöglichkeiten, ein vielschichtiges Unterfangen.
Für dieses Projekt werden aktuelle künstlerische Positionen diskutiert, Ortserkundungen sowie Quartier–Recherche betrieben, um so eine eigene künstlerische Haltung zu entwickeln, die sich im öffentlichen Raum zeigen wird.

Slow Cinema, Fotoroman, Cinemagramm, Time–lapse oder Super–Slowmotion – das sind einige Begriffe im Spannungsfeld von bewegten und nicht bewegten Bildern welche aufzeigen, dass die Unterscheidung traditioneller Bildkategorien heute obsolet geworden ist. Du setzt dich einerseits theoretisch mit diesem Spannungsfeld auseinander und entwickelst andererseits ein eigenes Projekt, das die Schnittstellen von Fotografie und Video anhand eines konkret zu untersuchenden Ortes experimentell auslotet.
Ausgangspunkt ist dabei die Endstation des Trams 13 – die Station Frankental – vor 30 Jahren noch eine Tramwendeschleife auf grüner Wiese, ohne Nachbarschaft. Heute wird das Quartier verdichtet, und viele organisatorische und auf Besitz bezogene Verhältnisse bleiben dabei gezielt verborgen. Du untersuchst mittels Fotografie und Video spezifische Orte dieses Stadtteils und erkundest Interventionsmöglichkeiten für ephemere Setzungen. Im Theorieteil des Projekts erarbeitest du Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen bewegten und nicht bewegten Bildern und präsentierst Beispiele aus Kunst und Film, die sich in ebendiesem Spannungsfeld befinden. Im praktischen Teil des Projekts entwickelst du selber ein Projekt, das die Schnittstelle von Fotografie und Video experimentell auslotet.


kunst_frankental_silvia_popp

 

 

Advertisements